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Existenzsicherung mit und ohne Hartz IV
Osterferienplan
Geschrieben von: Redakteur vom Dienst   
Mittwoch, den 03. März 2010 um 19:36 Uhr

 

Projekt „Große für Kleine“

Solidarische Hilfe e.V. Osterferien 2010

 

Der Verein Solidarische Hilfe e.V. führt das Projekt „Große für Kleine“ durch.

GROßE Menschen spenden Geld und MitarbeiterInnen unseres Vereins organisieren damit Ausflüge, Exkursionen und Aktionen für Kinder; d.h. KLEINE Menschen, die in Hartz-IV-/Sozialhilfe- bzw. in einkommensarmen Haushalten leben und damit finanziell von einer Vielzahl von (zunehmend kommerzieller werdenden) Freizeitangeboten und –möglichkeiten systematisch ausgeschlossen sind.

Die Spenden werden vollständig, unmittelbar und ausschließlich für direkte Kosten (Fahrtkosten, Eintrittsgelder) aufgewendet. Der Verein Solidarische Hilfe e.V. ist durch das Finanzamt Bremen-Mitte als mildtätig und gemeinnützig anerkannt. Spenden und Mitgliedsbeiträge können in Deutschland steuerlich geltend gemacht werden.

 

Dienstag, 23. März 2010

Klimahaus Bremerhaven



Es ist
soweit: Wir besuchen das Klimahaus in Bremerhaven.

Wir durchschreiten die unterschiedlichen Klimazonen der Erde, bekommen die Physik des Klimas und seine komplexen Zusammenhänge verdeutlicht, erfahren Interessantes über die Klimageschichte von der Erdentstehung vor 3,9 Mrd. Jahren bis zum Jahr 2050 und vieles mehr.

Auch wenn wir alle die jeweiligen Klimastationen hautnah erleben, brauchen wir keine spezielle Kleidung mitzunehmen. Temperaturwechsel werden durch Übergangszonen abgefedert.

Wir treffen uns am Dienstag den 23. März 2010 um 8:30 Uhr vor dem Bremer Hauptbahnhof und fahren um 8:56 Uhr Gleis 9 Richtung Bremerhaven.

Für diese Aktion suchen wir Kinder ab 9 Jahren. Bitte für die Verpflegung selbst sorgen.

 

Teilnahmevoraussetzungen:

Unser Angebot richtet sich in erster Linie an Kinder; an Kinder (und Jugendliche) aus Familien, die von „relativer Armut“ (d.h. SGB II oder SGB XII-Leistungsbezug oder vergleichbar geringes Familieneinkommen) betroffen = bedürftig sind. Hierüber müssen wir einen Nachweis von Ihnen verlangen.

Wir können (und wollen) es nicht leisten, die Aufsichtspflicht für alle teilnehmenden Kinder/Jugendlichen zu übernehmen; für jedes teilnehmende Kind wird daher grundsätzlich eine erwachsene Aufsichts-/ Betreuungsperson benötigt, deren Teilnahme ebenfalls mitfinanziert wird; bei Geschwister-Kindern genügt eine Begleitperson.

 

Freitag, 26. März 2010

Kindermuseum in der Weserburg



Wir besuchen die Mitmach-Ausstellung im Kindermuseum in der Weserburg - Teerhof 20

Dieses Mal laden wir alle Kids ins Kindermuseum Kek* ein und schauen die Ausstellung zum Mitmachen und Experimentieren an. Aktuell dreht sich dort alles um das Phänomen „Schatten“. Kinder und Jugendliche können spielerisch erleben, wie Schattenbildung funktioniert und dabei vieles ausprobieren, gestalten und basteln. In einer Werkstatt darf man selbst Scherenschnitte oder Schattenspielfiguren bauen und in speziellen Workshops sogar Trickfilme drehen. Wer will, erfährt auch phantastische Geschichten aus dem Schattenreich…

Kinder von 4 bis 16 Jahren Dauer: 15.00 bis 18.00 Uhr - Bitte für die Verpflegung selbst sorgen

* kek – Kinder erleben Kultur

Ein Kindermuseum unterscheidet sich grundsätzlich von einem herkömmlichen Museum. Die ausgestellten Objekte und Sammlungen dienen als Mittel und Werkzeug, um dem Forscherdrang der Kinder und Jugendlichen gerecht zu werden. Die Ausstellungen laden zum Experimentieren mit allen Sinnen ein. In Stationen und Werkstätten können handwerkliche, ästhetische und intellektuelle Fähigkeiten ausgebildet und geübt werden. Kindermuseen eignen sich als außerschulische Lernorte, sind familienfreundlich und fördern die generationenübergreifende Kommunikation.

http://www.weserburg.de/index.php?id=389&L=0

 

 

 

 

 



Dienstag, 30. März 2010

Spiel-Coolisse im Weserpark


Bewegung ist das halbe Leben- auf 2000 m² könnt ihr toben, toben, toben.

Auf uns wartet die FunBall-Arena: In einem großen Netzkäfig mit fünf Etagen wird dazu animiert, über Softbälle in Kontakt zu treten und am Ende miteinander zu spielen. Unter anderem können wir uns auf ein großes Trampolin, eine High-Speed-Rutsche sowie ein Kletterlabyrinth freuen.

Die (BSAG) Buslinien 25, 38, 40, 41 und 740 bringen Euch zur Spiel Coolisse. Ihr steigt an der Haltestelle „Werner-Steenken-Straße“ aus, die sich direkt an der Ampel zur Julius-Faucher-Straße befindet, geht in die Julius-Faucher-Straße, nehmt die erste Abzweigung rechts und schon seid Ihr bei der Spiel- Coolisse.

Wir freuen uns über Kinder im Alter von 3 bis 12 Jahren.

Dieses Mal könnt Ihr Eure Getränke zu Hause lassen, denn Ihr seid herzlich eingeladen; Essen bitte wie immer selbst mitbringen. Wir treffen uns um 10:00 Uhr in der Spiel- Coolisse im Weserpark

Anmeldung für alle Aktivitäten:

Dienstag, 16. März 2010

Von 09.00 bis 15.00 Uhr Solidarische Hilfe e.V. Beratungszentrum Süd Gerda Kovacs Tel. 0421-50 40 36

 
PRESSEMITTEILUNG Bündnis für ein Sanktionsmoratorium
Geschrieben von: Administrator   
Donnerstag, den 11. Februar 2010 um 17:45 Uhr

Bündnis warnt: Existenzminimum bleibt weiter durch

Sanktionen gefährdet.

Das Bündnis für ein Sanktionsmoratorium begrüßt das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Überprüfung und Neuberechnung des Regelsatzes für Arbeitslosengeld-II-Berechtigte und damit des Existenzminimums in Deutschland.
„Das Urteil will dem vernachlässigten Sozialstaatsgebot und dem beschädigten Würdeartikel im Grundgesetz nachhaltig zur Geltung verhelfen“, so die Einschätzung des Sozialethikers Franz Segbers im Bündnis. „Auf eine vollständige Berücksichtigung des notwendigen Lebensunterhalts und eines nachvollziehbaren Verfahrens haben Erwerbsloseninitiativen, Wohlfahrtsverbände und Wissen-schaftler seit Einführung der Hartz-Gesetze gedrängt: Wie viel Geld braucht ein Mensch fürs physische Überleben, wie viel braucht er für die gesellschaftliche Teilhabe und wie wird der Betrag ermit-telt“, so Helga Spindler, Sozial- und Arbeitsrechtsexpertin im Bündnis.

„Gesetzgeber und die Regierung werden vom Bundesverfassungsgericht aufgefordert, durch fundierte Untersuchungen und Regelungen das soziokulturelle Existenzminimum sicher zu stellen“, so Segbers.
„Wir fürchten aber, dass die Politik weiterhin bei den existenzsichernden Leistungen auf Kosten erwerbsloser Menschen sparen will und im Falle der gebotenen Erhöhung der Regelsätze andere Wege suchen wird“, so der Sozialethiker weiter, „Steuergeschenke und Rettungspakete für Banken finanzieren sich nicht von selbst.“

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